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Von Schönberg am Kamp zur Kamptalwarte

Bericht (erzählend!), Ausflug, 20. Juni 2019 (Fronleichnam)

 

Nach etwas über einer Stunde Bahnfahrt und einem Umstieg ins "Kamptalbähnle" wanderten wir, heute 23 Personen, mir großteils bekannt, teils nicht, bei herrlichstem Wetter von Schönberg über eine Kampbrücke den Berg (noch immer Manhartsberg, der großräumig die Begrenzung des Waldviertels bildet!) hinauf zur Ruine Schönenburg. Leider sind es diesmal wirklich nur mehr einige Mauerreste. Von einem Rastplatz werfen wir noch einen Blick zurück auf Schönberg und das Kamptal.

Weiter leicht bergauf, vorbei am Forsthaus Manhartsberg (Metternich´sche Forstverwaltung Grafenegg), weiter entlang von Nadelwald einerseits und Weinreben andererseits, gelangen

wir nach einem weiteren Mischwald oberhalb der Weingärten des "Heiligensteins", immer wieder grandiose Aussichten (Langenlois, Donautal) genießend nach zweieihalb Stunden zur Kamptalwarte. "Oh, Wunder", normalerweise versperrt, hatte am heutigen Feiertag (und Wochenend´s, bei schönem Wetter) der ortsansässige ÖTK einen überdeckten Holzrastplatz als "Hitzetrinkstation" bezogen und wartete uns allerlei Arten von Alkohol. und nichtalkoholische (kalt aus Kühlschränken) Getränke auf und erzählten uns etwas "Geschichte/n". Dies und die offene Warte war uns eine 25-minütige Rast wert.

Als Geheimtipp "der Einheimischen" konnten wir im Anschluß einen lieblichen Waldpfad hinunter spazieren, anstelle uns auf Serpentinenweg durch die überhitzten Weingärten zu quälen. Abwechselnd kurvig, jedoch nicht zu abfallend brachte uns dieser nette Waldweg bis zum Stadtrand der Gemeinde Zöbing. Bald durchmarschiert, noch rasch wieder über den Kamp, erreichten wir unser Speiselokal, die "Zöbinger Stub´n", wo wir uns herzhaft labten. Aber nun, während unseres späten Mittagsmahles überraschte uns, wir zum Glück unter "den Arkaden" etwas geschützt, ein heftiges Gewitter mit kurzem Starkregen und kalten Windstößen. Bald vorbei, um jetzt noch schnell ein Gruppenfoto im wieder trockenen Gastgarten zu schießen.

Im Anschluß wanderten wir zuerst durch den Ort, später vorbei an einer "Mangalitza"-Schweinezucht und dem Kamptalbad auf sehr nettem Wiesenweg entlang des Flusses.

Über eine relativ neue Holzfußgängerbrücke, den Kamp letztmalig überquerend, führte uns der Weg entlang einer im Fluß durch "leichte Stromschnellen" bestimmte "Forellenstrecke" nun wieder bis zum Bahnhof Schönberg, wo wir nach 30 Minuten das "Bähnle" erwarteten. Im allgemeinen "feedback" war zu vernehmen, daß dieser sommerliche Ausflug wunderbar gelungen war.

Ich bemerke noch, daß alle 23 Teilnehmer, zum Teil fremd, bis auf einen kleinen "Sitzplatzstreit" vor und am Bahnhof, sehr harmonisch zueinander fanden und auch genug Spaß hatten.

Dankeschön, ich freue mich schon auf´s nächste Wiedersehen im Herbst 2019.

 

"Berg Frei"                        Andreas, Wanderführer, OG Döbling

 

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