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Die bösen Weiber vom Seekopf und Seekopfwarte

Bericht (erzählend!), Ausflug, Sonntag, 20. Juni 2021

 

("Die bösen Weiber vom Seekopf", eine Runde von St.Lorenz

über die südlichen Hänge der Wachau)

 

 

Um 10.46 Uhr nach Ankunft in Weißenkirchen und nach der Donauüberquerung mit Rollfähre beginnen wir, 14 Teilnehmer, die Wanderung bei der Kirche St.Lorenz. Zunächst neben der Donau stromaufwärts ist die Luftemperatur diese 20/30 Minuten bei leichter Brise noch erträglich.Nun erreichen wir den alsbald nach Beginn vorwiegend in Serpentinen recht steil ansteigenden "Meurersteig". Wohlweislich durfte diesen Steig unser wesentlich jüngerer Bergwanderführer Harald vorangehen. Auf die Legende der "bösen Weiber" möcht ich in diesem Bericht nicht näher eingehen (ist anderwertig nachzulesen!).

Bei nun annähernd 35 Grad und höherer Luftfeuchtigkeit (erinnerte mich an Teile des Palmenhauses) war trotzdem der erste Teil der kleinen Gruppe nach ca einer Stunde an der neuen Aussichtswarte aus Stahl und Holz angelangt. Der zweite Teil mit mir als "Rücklicht", daß niemand zurückblieb, hat es schlussendlich nach ca 1,5 Std auch geschafft. Wir genossen noch die herrliche Wachauaussicht auf Weißenkirchen und Umgebung aus 671m Seehöhe und der Warte.

 

Nach dieser doch "Hitzerast" sowie verspeistem Proviant gehen wir kurz, mittelsteil in einen Sattel hinab, wo sich auch die Abzweigung zum kurzen, leichten Klettersteig "Hirschwand" befindet. Dort vorbei führt uns der Weg teils auf schmalen, schrägen Geröllpfaden, teils kurz auf Forstweg - mit einer kleinen Gegensteigung - ins Tal. Zuletzt, fast im Gebüsch versteckt, wendet sich unser Weg nach links, um nun am Waldrand und eben wieder dem Ausgangspunkt St.Lorenz anzukommen. Wir genießen noch die Überfuhr mit der Rollfähre mit viel Trinkwasser des Fährmannes.Diesmal noch eine kurze Einkehr in der Konditorei am Platz rundet unsere Wanderung ab. Sodann reisten wir mit Bus und Bahn zurück nach Wien.

 

Ein wunderbarer Tag, doch diese feuchte Hitze wird uns länger in Erinnerung bleiben...und wer wollte, war zum Abendfernsehn zu Haus.

Bis zum nächsten Mal mit einem "Berg Frei"

 

Andreas Koban Wanderführer

 

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