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Rekawinkel nach Elsbach

Nach 34 Anmeldungen in den Vortagen dieses Samstages mußte ich ("auch auf Geheiß" wegen Corona) vielen Personen absagen. Für jeden Einzelne/n tat´s mir unendlich leid. Ich hoffe, daß in naher Zukunft wieder mehr Teilnehmer bei unseren Wanderungen möglich sind.

Schlußendlich starteten wir 10+1 Personen vom Westbahnhof Richtung Rekawinkel. Dort angekommen (es war noch immer bewölktes, aber trockenes Wetter), ging´s gleich rotmarkiert zum Aufwärmen ca. 20 Minuten dicht bewaldet streng bergauf. Nach der angrenzenden, wieder flachen Wiese, nach kurzem "Auskeuchen" marschierten wir ein gutes Stück auf der Forststraße, um dann auf wunderbaren Waldpfaden (jedoch gehörig "vergatscht"!), teils auch bergab, der weiteren Etappe "GH Fink in der Au" näherzukommen.

 

Wieder ordentlich bergauf, nun grünmarkiert, wurde "der zweite Hügel" absolviert. Danach, leicht abwärts unterwegs, legten wir eine Verschnaufpause ein. Durch mitgebrachten Proviant und Obst stieg unsere Stimmung (es war nun schon wärmer "und noch immer trocken"!). Ebenso beim Vorbeigehen an Reiterhöfen, in der Hochebene von Kracking, klopften die tierliebenden Herzen der Naturfreunde-Wanderer.

 

Nun, nach weiterem, längeren Stück seichteren Bergabgehens landeten wir aber wohlbehalten in Rappoltenkirchen um 13:15 Uhr im GH Ecker. Die "Corona-3G´s" nachweislich hinter uns gebracht, saßen wir endlich im reservierten Saal und ließen uns dieses wohlverdiente Mittagessen (aus für uns verkleinerter Speisekarte) schmecken. Aus dem üblichen "Vorsitzenden-Schweinsschnitzel" wurde heut mal ein Putenschnitzel, doch ich denke, es störte diesmal unseren Walter nicht sonderlich.

 

Anschließend besichtigten wir nur durch einen grobmaschigen Zaun das sich im Privatbesitz befindliche Schloß Rappoltenkirchen nur von außen. In der wechselvollen Geschichte der Burg (erstmals anno 1210 erwähnt) und nach einigen Wiedererrichtungen bzw Umbauten (ich verweise auf Internet) wurde es anno 1870-1874 durch Theophil Hansen (bekannt unter "Ringstraßenarchitekt") generaladaptiert und es entstand auch der fünfgeschoßige Neo-Renaissanceturm. Spät wurde es unter Denkmalschutz gestellt und ist seit 1996 im Besitz des Herrn KR Erich Fach, und wird nun wieder saniert. Der Turm ist schon fertig. Ebenso erwähnenswert ist die liebliche Kirche der Ortschaft.

 

Jetzt, nach einem raschen, "geduldeten" Gruppenfoto wanderten wir weiter, etwas steiler über Asphalt bis zum Waldrand, um uns mit einem letzten Blick von oben auf Rappoltenkirchen zu verabschieden. Im Wald, eben, sowie leicht bergauf, teilweise wieder mal "gatschig", bewältigten wir die fast letzte Stunde Gehzeit. An Gerersdorf vorbei, erreichten wir die letzte Erhebung vor Elsbach, um nach kurzem Abstieg auf Waldpfad und Feldweg die Zielortschaft zu erblicken. Wir durchquerten sowohl die Gemeinde Elsbach, als auch den eigentlichen namensgleichen Bach, sowie einen weiteren kleineren Entwässerungsbach. Endlich, nach 4-5 Stunden Gehzeit und ca. 14 Kilometern waren wir bei herrlichem, sonnigen und warmen Wetter an der Bundesstraße 1 und dem GH Klaghofer. Wir ließen die zahlreichen Pferde der umliegenden Reiterhöfe auf uns wirken, dann konsumierten wir noch Getränke, Kaffee´s und Torten, um schlußendlich um 17:51 Uhr die Heimreise mit Bus über Riederberg nach Hütteldorf anzutreten.

 

Um ca. 18:35 Uhr war dieser doch sehr nette Ausflug zu Ende und ich freu mich auf ein Wiedersehen mit allen dabei- und nicht dabeigewesenen Wanderern.

 

 

Griaß Eich und "Berg Frei"                                            Andreas , Wanderführer

                                                                           Naturfreunde , Ortsgruppe Döbling

 

 

 

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