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Zu den zwei "Nackerten Hügeln"

Wanderung mit Andreas Koban

Sonntag, 26. Jänner 2020

 

Eine Runde von Breitenbrunn über den Königsberg

 

Treffpunkt:

09:45 Uhr HptBhf/Kassenhalle/,,Beim Löwen“. VC oder Einfach-Raus-Ticket.

Zugabf.: 10:15 Uhr, GL 12A-D.

Ank.: 11:06 Uhr Bhst. Breitenbrunn, auch Treffpunkt für Autofahrer

 

Kleinen Proviant mitnehmen, Einkehr geplant!

Gehzeit ca. 4 Std., ca .200 Hm.

 

Baumlose Kuppen sind im Leitha-Gebirge Raritäten, denn die meisten Erhebungen, teilweise auch Grenze zwischen Niederösterreich und Burgenland, sind mit dichtem Wald und undurchdringlichem Unterholz überzogen.

Der letzte Zipfel der Alpenkette - die Hainburger Berge gehören bereits zu den Karpaten - ist für die Wanderer kaum erschlossen, es fehlen meist Markierungen und Wegweiser, die Nähe des Truppenübungsplatzes Kaisersteinbruch, in dem es zeitweise kracht, tut ein Übriges, um Besucher abzuschrecken.

 

Die (Ein)heimischen nennen die freien Kuppen recht treffend ,,Nackerte“. Es gibt deren zwei: Den Königsberg und den Zeilerberg. Vom Königsberg bietet sich eine schöne Sicht über den Hackelsberg hinweg zum nördlichen Neusiedlersee.

 

Auf dem Weg vom Zeilerbrunnen passieren wir die etwas über der Talsohle befindliche Bärenhöhle, die in manchen Karten auch als ,,Ludlloch“ aufscheint. Die Grotte steht unter Naturdenkmalschutz, denn bei Grabungen in den Jahren 1929-31 fanden Wissenschaftler dort Knochenteile von Höhlenbär und -hyäne, in der unmittelbaren Umgebung barg man bemerkenswerte urgeschichtliche Relikte. Etliche kleinere Höhlen, darunter die nicht zu übersehenden Ziegeunerlucken liegen hier direkt an unserer Route.

 

Last not least ist auf den herrlichen Blick über den Neusiedlersee und dessen dichten, bis zu vier Kilometer breiten Schilfgürtel bei der Wulkamündung am westlichen Ufer hinzuweisen. Die zu bewältigenden Höhenunterschiede fallen kaum ins Gewicht, starke Steigungen fehlen überhaupt.

Im Hochsommer wird der Wanderer auf den freien Flächen zwischen den Weingärten und im ,,Gebirge“ ins Schwitzen kommen. Im Herbst und Winter lassen sich alle Vorzüge ,,auskosten“, auch bei geringer Schneelage steht der Wanderung nichts entgegen.

Zurück geht es auf asphaltierten Güterwegen über Winden (Einkehr!) nach Breitenbrunn, wo wir nun wieder die Bahnheimreise antreten.

 

Ich wünsche uns ein angenehmes Wetter,                                                                              

Viel Spaß!                                                                      Andreas, Wanderführer                         

 

Flyer über die Tour vom Wanderführer.

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